Sakramente
| Die Taufe Das Sakrament der Taufe ist das Sakrament, das den Säugling in die Kirche eingliedert. Natürlich können auch Jugendliche oder sogar Erwachsene noch später getauft werden. Eine Entscheidung von der Tragweite, wie die Taufe sie hat, bedarf einer gründlichen Vorbereitung; diese geschieht im Elterngespräch. Melden Sie sich deshalb früh bei Ihrem Seelsorger der Pfarrei, in der Sie wohnen,an, damit der Tauftermin abgesprochen werden kann. In der Regel haben wir einen Taufsonntag, an dem die Kinder getauft werden. Wenn besondereGründe vorliegen und Sie einen besonderen Termin wünschen ist die Taufe auch in der Eucharistiefeier am Sonntag um 9.30 Uhr möglich. Bitte rufen sie im Pfarrbüro an (07731/ 86 05 0) und kommen dann vorbei und füllen Ihre Taufanmeldung aus. | |
| Die Erstkommunion Die Erstkommunion bildet die zweite Stufe der Eingliederung in die Kirche. Hierzu werden die Kinder im dritten Schuljahr aufgerufen. Die Erstkommunion bedeutet, dass die Kinder nun - da sie älter sind und selbst sprechen können - ihr Taufgelöbnis erneuern. Die Hinführung zur Erstkommunion geschieht durch sogenannte "Tischmütter".Die Erstkommunikanten werden in kleine Gruppen aufgeteilt, die überschaubar sind, und jeweils von einem Vater oder einer Mutter oder einem geeigneten Gemeindemitglied vorbereitet. Es werden jedes Jahr erneut Tischmütter gesucht. Wenn sie Interesse daran haben, dann melden Sie sich bitte bald im Pfarrbüro an. In der Pfarrgemeinde Herz - Jesu wird die Erstkommunion am 30. April 2006 gefeiert. Die Firmung Die Firmung ist der dritte Schritt zur Eingliederung in die Kirche. De rFirmling soll - anders als bei seiner Taufe als Säugling - nun inseinem eigenen Namen den Glauben bekennen und sich öffentlich zu diesem Glauben und zu den daraus erwachsenden Aufgaben bekennen. Die Firmung wird nicht jedes Jahr erteilt. Nächster Firmtermin ist im November 2009. Der Ehebund als Sakrament Der Kern der Welt und der ganzen Schöpfung ist die Liebe; denn die Welt ist von Gott aus Liebe erschaffen und wird von seiner Liebe erhalten. Einer der deutlichsten Orte, wo die Liebe als die tragende Kraft in unserer Welt erfahrbar wird, ist die eheliche Gemeinschaft. Wenn zwei Menschen ihren Weg gemeinsam gehen, in unverbrüchlicher Treue ein Leben lang zusammenhalten und sich aufeinander verlassen, gute und schwere Stunden miteinander teilen, dann wird dadurch für sie selber und für die Umgebung die Liebe, die Kraft des Helfens und Teilens und damit im letzten Gottes Wesen als der tragende Grund des Lebens erfahrbar. Klären Sie miteinander bitte folgende Fragen: Welches Pfarramt ist zuständig? Nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mir Ihrem Seelsorger auf. Zuständig für die Trauung ist das Pfarramt, bei dem Braut oder Bräutigam ihren Wohnsitz haben. Terminabsprache Besprechen Sie den von Ihnen ins Auge gefassten Termin mit dem Seelsorger, der mit Ihnen die Trauung feiern soll. Dies gilt besonders für die Zeit im Frühjahr und im Sommer, weil zu dieser Zeit viele Trauungen stattfinden. Welche Unterlagen brauchen sie? Zur Anmeldung der Trauung benötigen katholische Partner einen Taufschein,der Ihnen von Ihrem Taufpfarramt ausgestellt wird. Nichtkatholische Partner brauchen einen Ledigennachweis durch eine Aufenthaltsbescheinigung des zuständigen Einwohnermeldeamtes. |


