Der September beginnt. Der Alltag kehrt zurück. Für viele ist der September ein Monat des Neubeginns: Die Kinder gehen wieder zur Schule, auf der Arbeit sind alle Kollegen aus dem Urlaub zurück, Termine füllen den Kalender, alles läuft wieder nach Plan.
Aber nicht für alle.
Ende der Sommerpause – alles läuft wieder nach Plan?
Auf den Stationen unseres Krankenhauses sieht der September anders aus. Menschen warten auf eine Diagnose, auf eine Operation, auf Besserung. Andere wissen bereits, dass ihr Leben nicht mehr so weitergehen wird wie bisher.
Manche brauchen plötzlich Hilfe beim Aufstehen, beim Anziehen, beim Essen. Was gestern noch selbstverständlich war, wird heute zu einer großen Herausforderung.
Was machen wir, wenn unsere Pläne durchkreuzt werden
- Wenn wir krank sind,
- Wenn die Ehe nicht mehr funktioniert
- Wenn der Betrieb nicht mehr so gut läuft
und Arbeitslosigkeit droht …
Wir brauchen Hilfe. Vielleicht wird gerade dann etwas deutlich, was wir im Alltag leicht vergessen: Hilfe zu brauchen ist kein Zeichen von Schwäche. Hilfe gehört zum Leben – nicht nur für andere, sondern auch für uns selbst.
Warum also nicht zum Neustart im September nicht nur zu fragen:
Was kann ich schaffen?
Was will ich erreichen?
Was kann ich schaffen?
Was will ich erreichen?
Sondern auch fragen:
Wem kann ich beistehen?
Wer braucht mich?
Wem kann ich beistehen?
Wer braucht mich?
Und kann ich selbst Hilfe annehmen, wenn ich sie brauche?
Denn schlussendlich ist das Leben kein großes Projekt, das wir ganz allein bewältigen müssen.
Denn schlussendlich ist das Leben kein großes Projekt, das wir ganz allein bewältigen müssen.
Das Leben ist ein Geschenk, das wir nur miteinander ganz aus
zupacken vermögen.
Hilfe gehört zum Leben.
zupacken vermögen.
Hilfe gehört zum Leben.
Simone Meisel




