Spiritualität


ist einer der drei Leitgedanken unserer Partnerschaft (Spiritualität, Kommunikation, Solidarität), mit unseren Freunden in Peru.
Sie ist der transzendente Teil unserer Partnerschaft, basierend auf einer gemeinsamen Glaubenserfahrung und der Ausdruck geschwisterlicher Gemeinschaft in der Kirche, die uns, bewegt vom Heiligen Geist, zusammenführen will, um so gemeinsam am Aufbau des Reiches Gottes mitzuwirken. Wir sind Teil des Einen Volkes Gottes, das  -  dem Beispiel der Urgemeinden folgend -  Einheit, Liebe, Gemeinschaft und Hoffnung schaffen möchte. Wir sind Zeichen in der katholischen Kirche, Propheten unter den Völkern, die Geschwisterlichkeit unter den Kindern des Einen Vaters wachsen lassen möchte.


Wie können wir Spiritualität ausdrücken?

Unsere Spiritualität soll Ausdruck finden in Gebeten, Andachten, Arbeitstagungen, Besinnungstagen, eucharistischen Feiern, in Gesten der Solidarität und in unserem täglichen Leben.
Die Spiritualität der Partnerschaft soll in der gesamten Pfarrgemeinde vertieft werden.


Was bewirkt die Spiritualität in der Partnerschaft?

- sie vermittelt eine Vertiefung geistigen Lebens
- sie öffnet unsere Sicht für den Partner
-
sie trägt Sorge und Verantwortung für den Partner
-
sie stärkt die Freundschaft auf beiden Seiten

 

 

Unser Partnerschaftslogo
Symbol unser Partnerschaft
"Eröffne neue Wege"

          

Unser Partnerschaftsgebet

Vater, als Kinder der einen Welt kommen wir zu dir,
Hand in Hand, verbunden durch deine Liebe.
Wir danken dir, denn durch deine Güte erfahren wir, dass wir aus dem Tod zu Leben gelangen, wenn wir
unsere Brüder lieben.
Tiefe Trauer erfüllt uns, weil die einen so schwer zu
tragen haben durch Erniedrigung, Hunger, Elend,
Ungerechtigkeit, Erpressung, Folter und Verletzung
der Menschenrechte, - während wir hier bedroht sind
von Egoismus, Oberflächlichkeit und Materialismus.
Vater, wir bitten dich: Halte deine Hand über uns.
Durch deine Güte ist keiner so arm, dass er nichts zu
geben hat, und keiner ist so reich, dass er nichts zu
empfangen bräuchte. Möge dein Segen uns begleiten,
dass unsere Freundschaft in dir Bestand habe und
noch weiter wachse.
Muttergottes von Chapi, Patronin von Arequipa!
Heiliger Laurentius! Heiliger Josef, bittet für uns.
Amen.

      

Wie praktizieren wir Spiritualität, um mit unseren Partnern in eine geistliche Verbindung zu treten?

Der Dreikönigstag ist in San Lorenzo Partnerschaftstag. Die Messe und das Nachmittagsprogramm auf dem Innenhof(Patio) mit Musik und Folklore sollen an die Verbindung mit St. Josef erinnern.

Jeden ersten Sonntag im  Monat werden in Singen und in San Lorenzo  bei der Hl. Messe aneinander gedacht und füreinander gebetet


Pfarrer Bohnert und Lerch bei der Messe in St. Josef






Partnerschaftsgebetstag im November

findet sowohl in San Lorenzo als auch in St. Josef statt, aber auch in anderen Partner schaftsgruppen in Peru und in unserer Diözese.

Rechtes Bild: ein Beispiel geistlicher Verbundenheit; gemeinsam mit unseren Gästen aus San Lorenzo, feierten wir 2006 die hl. Messe in St. Josef.



San Lorenzo Dreikönigstag: Messe zum Partnerschaftstag

 
   






Unsere Spiritualität drückt sich auch
in Symbolen aus, wie:

- das geteilte Herz,

- die Partnerschaftsfahne,

- die Partnerschaftskerze

- das Partnerschaftslogo (siehe Oben)

   

                    die Partnerschaftsfahne


San Lorenzo: Die Partnerschaftskerzen und das geteilte Herz. Dieses Herz ist zweigeteilt. Eine Hälfte steht immer auf dem Altar in St. Josef, die andere in San Lorenzo. Bei gegenseitigen Besuchen werden die Hälften vereint.


San Lorenzo 2006: Pfarrer Bohnert und Padre Juan Carlos Armejo. Das geteile Herz ist vereint, anlässlich des Besuchs der Delegation von St. Josef in San Lorenzo.

Inhalt: Josef Isak, Gestaltung: Walter Czepan