Missionsausschuss Herz Jesu - Burundi und unsere Partner in der Welt

 
Viele Pfarreien der SE widmen sich einer wichtigen Aufgabe – der Missionsarbeit. Die Pfarreien setzen unterschiedliche Schwerpunkte. So konzentrieren sich einige Pfarreien auf den südamerikanischen Kontinent und dort besonders Peru, andere wiederum auf den afrikanischen Kontinent. In Herz-Jesu ist Burundi, eines der ärmsten Länder dieser Welt, im Fokus.
Bis 2008 steht Gotthard Wolf, der mit anderen Mitstreitern über 20 Jahre eine ausgezeichnete Arbeit geleistet hat. Die Zusammenarbeit mit den „weißen Vätern“ in Burundi war die Initiierung genossenschaftlicher Betriebe in Burundi und Tansania ein Hauptanliegen. 2008 wurde der Stab an 5 Männer der Pfarrei übergeben, die diese Mission fortführen sollten. Diese Gruppe konzentriert sein Engagement auf die Unterstützung verschiedener Projekte des Kinder- und Jugendheim „Zachäushaus“ in Gitega/Burundi. So hat die Gruppe maßgebend ein Projekt zum Landerwerb gefördert, so dass eine anteilige Eigenversorgung des Heims durch Anbau von Nahrungsmitteln möglich ist. Weiterhin wurde eine solarbetriebene Kühleinheit zur Lagerung notwendiger Medikamente von uns finanziert. Diverse Geldspenden stehen der Leitung der Anstalt zur freien Verfügung zur Deckung der Kosten notwendiger Beschaffung von Lebensmitteln etc.
Diese aktuelle Gruppe will allerdings über Burundi hinausschauen und auf aktuelle Katastrophen etc. reagieren. So hat man bei Naturkatastrohen in Haiti und dem Iran ebenso Finanzhilfe ermöglicht, wie auch den vom Krieg gebeutelten Kindern in Syrien.
Unsere Hilfen nutzen sichere Wege an den Bestimmungsort. So kooperiert man mit der Missionsgruppe der Pfarrgemeinde St. Luzius in Hechingen, welche ebenso das Zachäushaus unterstützt oder aber man nutzt die Infrastruktur des größten bischöflichen Hilfswerks der römisch-katholischen Kirche „Misereor“.
Immer am 4. Fastensonntag veranstalten wir für die Mitglieder der SE Singen unser traditionelles Laetare-/Burundi-Essen. Der Erlös der Bewirtung kommt einem zuvor ausgelobten Projekt zu Gute. Neben kleinen und größeren Spenden unsere einzige Einnahmequelle.
Warum es sich lohnt bei uns mitzumachen:
Als Christen blicken wir über den eigenen Tellerrand hinaus. Unsere europäische Lebenssituation ist nicht der Standard. 1,4 Milliarden Menschen leben in extremer Armut, 2,5 Millionen müssen mit 2 Dollar am Tag auskommen. Schätzungen der Vereinten Nationen auf der Basis 2018 sagen, dass von den 7,5 Milliarden Menschen rund 821 Millionen hungern: rund 11 Prozent der Weltbevölkerung.
Unser christlicher Glaube und die gute wirtschaftliche Situation unseres Landes versetzen uns in die Lage helfen zu können. Diese Verantwortung nehmen wir an.
Wann und wo wir uns treffen:
Die Gruppe ist leider auf eine Minimalbesetzung zusammengeschrumpft, sodass man von festen Termine zum gegenseitigen Austausch abgesehen hat. Treffen werden kurzfristig nach gegenseitiger Rücksprache festgelegt, ebenso wie die genutzte Örtlichkeit. Im Sommer kann auch einmal ein schöner Biergarten den Rahmen eines Treffens bilden.