Partnerschaft verstehen

Unserer Beziehung zur Kirchengemeinde San Lorenzo geht bis ins Jahr 1974 zurück. Aus einer anfänglichen Unterstützung für kleinere Projekte hat sich inzwischen im Rahmen der Weltkirche Freiburg eine Partnerschaft entwickelt.


Was bedeutet uns Partnerschaft?

Begegnung mit unseren Freunden aus San Lorenzo
im Juni 2006 auf der Insel Mainau vor der Sonnenuhr.


Interessiert sein an Begegnungen mit Menschen aus fremden Kulturen.

Eigenheiten akzeptieren und offen sein für eine andere Sicht der Welt

Bewusstsein Entwickeln, für die Lebenswirklichkeit unser Partner, die durch Kultur, Religion und Politik beeinflusst wird.

Auch die eigenen Standpunkte kritisch hinterfragen können.

Aufbauen der Beziehungen auf den gemeinsamen christlichen Grundlagen. Auch über Entfernungen gemeinsame kirchliche Feste feiern und vereint sein im Gebet.

Keine Almosen geben, sondern wirtschaftliche Solidarität zeigen durch Hilfe zur Selbsthilfe, die die Lebenssituation nachhaltig bessert.

Den Sinn schärfen für soziale Ungerechtigkeiten, Hoffnung schaffen für eine gerechtere Welt und Dienst am Frieden.

Das Bewusstsein für globale Zusammenhänge, das Interesse am fremden Freund und das Mühen um interkulturelle Kompetenz ist ein zentrales Anliegen des christlichen Selbstverständnisses. Kommunikation, Spiritualität und Solidarität sind die Leitbegriffe, unter denen die Erzdiözese Freiburg den Gedanken der Communio realisiert. Weltkirche Freiburg

Ich möchte Sie einladen, dass wir uns miteinander

auf den Weg dieser Partnerschaft machen.

Sie will uns helfen, Gemeinschaft des Glaubens zu

leben, die wir als Kirche schon immer sind.

Sie will eine Weise sein, wie wir uns um einen

gerechten Ausgleich unter den Völkern bemühen.

Sie will uns und alle Verantwortlichen bewegen, die

heute notwendigen Schritte nicht auf morgen zu

verschieben.

Eine solche Partnerschaft kann zu einem Dienst am

Frieden werden, und sie kann für viele ein Zeichen

neuer Hoffnung sein.

Erzbischof Oskar Saier, Freiburg

Niemand ist so arm, dass er nicht etwas zu geben hätte, und niemand ist so reich, dass er nichts zu empfangen bräuchte. Kardinal Landázurri

Tiefe Trauer erfüllt uns, weil die einen so schwer zu
tragen haben durch Erniedrigung, Hunger, Elend,
Ungerechtigkeit, Erpressung, Folter und Verletzung
der Menschenrechte, - während wir hier bedroht sind
von Egoismus, Oberflächlichkeit und Materialismus.
Aus unserem Partnerschaftsgebet

Gestaltung: Walter Czepan

   

Gestaltung: Walter Czepan